So anders und doch so gleich,
so bunt und strahlend und doch so verdreckt und erschreckend ungepflegt,
so liebevoll und doch so hart,
vielleicht einfach doch so anders?!

Dienstag, 5. Oktober 2010


Es ist unglaublich wie stark der Kontrast zwischen Dreck und strahlendem Glanz ist! Einerseits hat man den Dreck der Straße und des Alltags und andererseits den völligen Glanz der Tempel und heiligen Stätten und dann auch wieder die unglaubliche Landschaft... Dieser Glanz der religiösen Bereiche macht sich aber nicht dadurch aus, dass es sauber oder ordentlich wirkt oder ist, sondern, dass sich hier bemüht wird; es wird sich bemüht den Glauben und damit die Gottheiten möglichst würdevoll und reich zu ehren!
Der erste wirkliche Blick auf das Himalaya-Panorama! Um ca. 6 Uhr morgens, auf einem Berg, im Beisein von unzähligen fanatisch photographierenden Japanern, sehen wir langsam sie Sonne aufgehen und die schneebedeckten Gipfel in ein rot-goldenes Licht tauchen. Es ist unglaublich.
Heute durfte ich die Erfahrung machen in einem Kloster von einem Rinpotsche empfangen zu werden. Ein alter Mann von 90 Jahren. Unglaublich klar in seinem Auftreten.
Eine wunderschöne Oase mitten im städtischen Lärm. Es war einfach interessant einmal mit eigenen Augen einen Teil der tibetischen Kultur erleben zu dürfen, die tibetische Sprache zu hören, und all Das zu erleben über Das ich geschrieben habe (12. Klassarbeit) . Ich werde in den nächsten Tagen einer Puja beiwohnen dürfen. Eine Puja ist wie im Christentum der Gottesdienst, aber bei weitem geschlossener, im Kreis der Mönche.
Eine weitere faszinierende Erfahrung war es eine original nepalesische Familie erleben zu dürfen.
Man wird mit den typischen hellgelben Tüchern und den Farbstrichen auf der Stirn begrüßt. Die Mutter (Momom) wird besonders geehrt indem man sich vor ihr verbeugt, der Vater darf nicht berührt werden, außer man bekommt die Erlaubnis dazu. Trotz diesem ungewohnten Verhalten, eine unglaublich herzliche Begegnung! Da es die „Eltern“ der deutschen Frau sind, mit welcher ich im Moment unterwegs bin, und es somit ihr zu Hause ist, ist es nun auch meines.
Wir werden beschworen doch etwas zu essen, einen Tee zu trinken, dort zu bleiben, auf die Dachterrasse zu gehen um den Himalaya zu sehen, werden ungemein reich beschenkt, trotz dessen auch hier sicher nicht allzu viel Geld vorhanden ist und und und! Wirklich herzlich!
Es ist schwierig gehen zu dürfen, doch wir schaffen es und werden wiederkommen, natürlich ;-)

Kommentare:

  1. Oh, das klingt alles so schön!! Ich würde das auch gerne sehen :)
    Ich wünsch dir noch gaaanz viel Spaß und schöne Bilder ;) und nette Bekanntschaften!
    Wir sehen uns! Und bis dahin: Alles, alles Gute!
    Judith

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  2. Wow.
    Schön dass du sofort so richtig eintauchen kannst.
    Ich habe eben mit viel Begeisterung deine Eintragungen gelesen. Werde auch weiterhin eine treue Leserin bleiben :-)
    Genieß alles in vollen Zügen und pass gut auf dich auf.
    Ganz liebe Grüße,
    Florentine.

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  3. hey oona, wie man merkt geht es dir gut und alles ist sehr spannend...es ist schön durch deine texte so einen tollen einblick zu erhalten; und für mich hört sich alles sehr faszinierend an. :)
    hoffe du teilst uns weiterhin ein bischen was mit, danke für den blog und ich bin in gedanken bei dir ;). mfg
    aurelio

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